Warum die AfD-Politik keine Politik für den "kleinen Mann" ist
In Talkshows und sozialen Medien inszeniert sich die AfD beharrlich als die einzige Kraft, die die Interessen des "einfachen Volkes" gegen "die Eliten" verteidigt. Mit lautstarker Rhetorik suggeriert sie, die Partei der Facharbeiter, Rentner und Geringverdiener zu sein. Doch wer den Blick von den emotionalen Parolen auf die harten Fakten der Programme und das reale Verhalten lenkt, erkennt ein Muster: Die Agenda der Partei belastet gerade diejenigen, die sie zu schützen vorgibt - finanziell, sozial und moralisch. Steuerpolitik: Geschenke für Reiche statt Investitionen für alle Ein Blick in das wirtschaftspolitische Herzstück der AfD offenbart eine starke Schieflage. Die Partei fordert die Abschaffung der Ebschaft- und Vermögenssteuer. Davon profitieren fast ausschließlich Menschen mit großem Vermögen. Gleichzeitig liebäugelt sie mit einem "Stufentarif" bei der Einkommenssteuer, der Spitzenverdiener massiv entlastet. Da Geringverdiener heute ohnehin kaum Einkommenssteuer zahlen, profiti
13. Februar 2026